Geschichte
Geschichte

1983: Die im Grünbereich tätigen Firmen sind zu dieser Zeit wenig an Gartenarbeiten interessiert; sie konzentrierten sich eher auf Landschaftspflege (Unterhalt der Spazierwege, Säuberung der Uferzonen, Pflege von Aufforstungsbereichen usw.). Die Gründer von co-labor nutzen diese Lücke und schaffen hier Arbeitsplätze.

1984: Das Arbeitsministerium gewährt für die Dauer von vier Jahren für jeden beschäftigten Arbeitslosen die Zahlung des Arbeitslosengelds. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Nach zwei Jahren gibt es 12 Stellen für junge Leute in Problemsituationen. Die Verwaltung liegt noch in Händen ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Ab 1985: Nach Diekirch und Ettelbrück (Verkaufsstelle für Holzgegenstände aus Schottland, „TIM STEAD“) wird der Standort in der Route d'Arlon in Luxemburg eröffnet. Im selben Jahr bezuschusst das Familienministerium bis zu drei Löhne für Betreuer im sozialerzieherischen Bereich. co-labor kann nun seine Aktivitäten auf der Grundlage eines echten Betriebs entwickeln.

1986: co-labor eröffnet einen Bereich für Gartenbau und Umgebungsgestaltung sowie eine Baumschule. Für die Ausübung kommerzieller Tätigkeiten (die rechtlich nicht mit dem Statut eines Landwirtschaftsverbands vereinbar sind) gründet co-labor die Genossenschaft „co-labor Marketing“. Noch im gleichen Jahr garantieren Umwelt- und Arbeitsministerium über eine Konvention die freihändige Vergabe für Forstarbeiten kleineren Umfangs. Dadurch können 25 sichere Stellen geschaffen werden.
Damit sind die Grundlagen für co-labor gelegt und das junge Unternehmen macht sich daran, seine Aktivitäten auszubauen. Die Anfangsphase zeichnet sich durch eine starke Unterstützung seitens des Staates aus, was es co-labor erlaubt, ein Unternehmen zur beruflichen Wiedereingliederung aufzubauen.

1987: Der Sitz des Betriebs wird von Diekirch nach Luxemburg-Stadt verlegt.

1990: Wirtschaftliche Konsolidierung des Betriebs im Hinblick auf die Stabilisierung seiner Aufgaben im Bereich der beruflichen Wiedereingliederung.

1993: Eröffnung des Blumenladens FLORIBUS, der Frauen Wiedereingliederungsmöglichkeiten bietet.

1994: Eröffnung des Fachgeschäfts für Werkzeuge UTILIA (sozio-professionelle Wiedereingliederung für Männer über 40) und Start des Pilotprojekts für die Kompostierung COMPO-SITUS.

1995: Erster Wechsel in der Geschäftsführung und interne Reorganisation

1996: Fusion des Agrarverbands und der „Marketing“-Genossenschaft.

1997: Stabilisierung und Verbesserung der Verwaltung. Start des Programms „Aktive Arbeitssuche“ (Recherche active d'emploi - RAE).

1998: Pilotprojekt „De Grénge Kuerf“: Produktion und Verkauf von Biogemüse, um neue berufliche Möglichkeiten für Frauen zu schaffen, die auf den Arbeitsmarkt zurückwollen. Das Projekt wird vom Ministerium für Frauenförderung (Ministère de la Promotion Féminine) unterstützt.

2006: Gründung des gemeinnützigen Vereins co-labor, um die Genossenschaft gegebenenfalls bei ihrer sozio-erzieherischen Arbeit zu unterstützen.

2007: Pilotprojekt „Valobois“

2008: Europäisches Projekt „Bio-sol“

2010: Pilotprojekt: Start des Bio-Obstbaus

2013: Pilotprojekt „Holzmanufaktur“: Start einer Werkstatt für die Herstellung von Möbeln für den Außenbereich

2015-2016: Umzug nach Bartringen und Eröffnung des Bio- und Blumenladens

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